Meditation ist nicht unbedingt Wellness

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Das Meditieren geht mal leichter und manchmal ist es schwerer. Meditieren muss auch nicht immer schön sein. Gedanken die uns tagtäglich im Kopf herum gehen werden bewusster während dem stillsitzen. Der Körper lässt seine gespeicherten Emotionen (=Energie in Bewegung) los und will nicht still sitzen. Es wird bewusst, welche Gedanken und Gefühle in uns sind, die wir im Alltag unterdrücken, was uns viel Kraft kostet. Wenn wir die Gedanken und Gefühle in der Meditation frei lassen, haben wir mehr Energie Neues in unser Leben zu integrieren. 

Eine Möglichkeit erfolgreich zu meditieren besteht darin, sich genügend Zeit zu reservieren. Manchmal geht es schneller und manchmal braucht es mehr Zeit, um ins Jetzt zu kommen,

Während dem Meditieren kommt uns alles mögliche in den Sinn. Wir nehmen den Tag vorweg, ärgern uns über die Kollegen die wir gleich treffen oder sind schon gestresst, weil so viel Verkehr auf der Autobahn sein wird. Wenn wir merken, dass wir mit der Aufmerksamkeit in der bekannten Zukunft sind, kommen wir zurück ins Jetzt. So stoppt das alte Programm, das Bekannte vorneweg zu nehmen.

Neue Möglichkeiten

Du wirst dir der immer gleichen Gedanken bewusst, die mit den immer gleichen Gefühlen verbunden sind und konditionierst deinen Körper dadurch nicht mehr auf die Vergangenheit. Auch wenn meditieren manchmal richtige Arbeit bedeutet, du dich überwinden musst und es mühevoll ist, lohnt es sich dennoch. Denn die Lebensfreude wird wieder zu dir zurück kommen, wenn du im Jetzt bist voller neuer Möglichkeiten,

Mein Buchtipp zu diesem Thema: Dr. Joe Dispenza: Werde übernatürlich: Wie gewöhnliche Menschen das Ungewöhnliche erreichen

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Das Hier und Jetzt

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Die Routinen

Unsere Energie und Handlungskraft geht dorthin wo unsere Aufmerksamkeit ist. Die meiste Aufmerksamkeit ist an vertraute Routinen gebunden, die den Alltag bestimmen. Deshalb haben wir das Gefühl sehr beschäftigt zu sein. Wir sind vollkommen eingenommen von den täglichen Routinen, es sind tief sitzende Gewohnheiten entstanden. An die täglichen Routinen sind wir so stark gebunden. dass es schwer fällt etwas daran zu ändern. Da die Routinen einen so großen Teil unserer Aufmerksamkeit binden erscheinen sie unglaublich wichtig. Die Kraft/Energie, die wir für den Tag haben, ist ist in den Routinen gebunden. So läuft es und läuft und läuft und wir empfinden uns als diese Person die so ist und diese vielen unabänderlichen Aufgaben hat und die unmöglich etwas daran ändern kann.

Ins Jetzt kommen

Um aus alten Kreisläufen heraus ins Jetzt zu kommen, müssen wir die Aufmerksamkeit von den alt bekannten Dingen abziehen und über unser Befinden und unsere Persönlichkeit hinausgehen. Das ist zu Beginn ein wenig schwer, weil wir an unseren Routinen kleben, auch körperlich (Erfahrungen und Gewohnheiten), ob sie nun schön sind oder uns stressen.

Haben wir den emotionalen Körper überwunden und die Aufmerksamkeit vom Bekannten im Außen abgezogen, können wir unsere Energie/Kraft wieder zurückholen. Im Jetzt können wir die Bindung an unsere vergangene sich wiederholende Realität auflösen. Im jetzigen Moment ist man frei vom Körper, den Befindlichkeiten und der eigenen Identität.

Warum Meditation?

Durch Meditation kommen wir ins Jetzt und lassen das automatische Denken und die Gewohnheiten hinter uns. Wir trennen uns von den Ängsten, Verpflichtungen, der vertrauten Vergangenheit und der vorhersehbaren Zukunft und lassen das Gefühl für den Körper, den Ort an dem wir sind und die Zeit zurück. 

Wenn man mit dem Meditieren beginnt braucht es am Anfang Anstrengung, um sich von den Anregungen von Außen zu trennen. Der Körper macht es uns zusätzlich schwer, weil in ihm Stresshormone kreisen und er nicht aus dem Kampf/Flucht Modus raus kann. Es braucht nicht nur Wille sondern auch körperliche Überwindung sich aus der Routine herauszuziehen. Deshalb fühlt man sich nach körperlicher Anstrengung, wie Yoga oder eine Sporteinheit, besser, da Adrenalin abgebaut wurde. 

Ziehen wir immer wieder aktiv die Aufmerksamkeit vom Außen ab kommen wir ins Jetzt, jenseits von Körper, Ort und Zeit. Es entsteht eine neue Routine in unserem Gehirn und alte Programmierungen werden bewusst.

Jedesmal wenn wir die automatisch ablaufenden Gewohnheiten überwinden, wird unser Wille größer als das Programm. Es wird klarer wann wir präsent sind und der Körper wird mit der Zeit immer besser mitgehen.

Warum ist Veränderung so schwer?

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Von den 60 000 bis 70 000 Gedanken, die wir über den Tag haben, sind uns die meisten nicht bewusst. Wobei etwa 90% der Gedanken die gleichen sind wie am Tag davor.

Durch die immer gleichen Gedanken treffen wir jeden die Tag gleiche Wahl, verhalten uns gleich, machen die gleichen Erfahrungen und erleben die gleichen Emotionen wie am Tag davor.

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